Aktuelles

Aktuelles vom RegioNetzWerk

26. Juni 2019

Treffen der Beigeordneten und des Kreisdirektors

Regelmäßig treffen sich die Beigeordneten zwei- bis dreimal im Jahr, um die wichtigsten strategischen Entscheidungen für das RegioNetzWerk zu besprechen. Beim letzten Treffen Ende 2018 stand die bessere Einbindung der politischen Sprecher im Vordergrund. Gemeinsam wurde vereinbart, alle Fraktionen einzuladen, regionalpolitische Sprecher zu benennen und sie für die regionalen Themen und Sichtweisen zu gewinnen. Darüber hinaus wurden die Leitprojekte und deren Umsetzung beraten.

Treffen der Mobilitäts- und Verkehrsplaner im RegioNetzWerk

Das RegioNetzWerk bearbeitet verschiedene regionale Mobilitätsthemen. Dabei zeigt sich, wie wichtig die regionale Abstimmung ist, um Lücken im regionalen Mobilitätsnetz zu schließen oder bei neuen Infrastrukturmaßnahmen gar nicht erst entstehen zu lassen. Das Land NRW fördert das regionale Mobilitätsmanagement mit einem neuen Förderangebot. Bei einer bestehenden regionalen Kooperation kann Personal für regionales Mobilitätsmanagement beantragt werden. Um einen gemeinsam getragenen Antrag zu erarbeiten, haben sich Mobilitäts- und Verkehrsplaner der Netzwerkpartner im März 2019 getroffen, um Ziele und Aufgaben für einen regionalen Mobilitätsmanager für das RegioNetzWerk zu beraten. Im Ergebnis soll der regionale Mobilitätsmanager die Kommunen bei der Qualifizierung der Leit- und Zukunftsprojekte hinsichtlich einer Veränderung des Mobilitätsverhaltens unterstützen, weitere Projekte im Hinblick auf eine verbesserte vernetzte Mobilität anstoßen, bestehende Konzepte und Aktivitäten der Netzwerkpartner verknüpfen und aufeinander abstimmen, Kontakt halten zu angrenzenden Regionen und neue Impulse für eine zukunftsfähige Mobilität geben. Der Antrag soll im Sommer 2019 von der Stadt Duisburg eingereicht werden.

1. Treffen der Regionalpolitischen Sprecher am 29. April 2019

Beim 1. Treffen der Regionalpolitischen Sprecher wurden deren Aufgaben festgelegt. Die Sprecher sollen die Kommunikation in ihren Fraktionen und Gebietskörperschaften sowie über die Stadtgrenzen hinaus sichern. Sie nehmen eine „Adlerperspektive“ ein, damit bei lokal anstehenden Entscheidungen immer auch die regionale Sicht berücksichtigt wird. Sie verstehen sich als Multiplikatoren und kritische Begleitung, als Frühwarnsystem für kritisch bewertete Beschlussvorlagen und als Ebene des „Realitäts-Checks“ bei den Projekten. Das Ziel ist, eine Solidarität innerhalb der Region aufzubauen. Das Gremium versteht sich als ein „Baustein“ auf dem Weg zu einem regionalen Konsens über die großen planerischen Herausforderungen. Darüber hinaus sollen sie ihre Fraktionen kompetent beraten sowie regionales Denken und regionale Planungsziele erklären und für sie werben. Dabei werden sich die Sprecher aktiv und initiativ in die Diskussion einbringen und regionales Denken in den Fraktionen und der Stadt verankern sowie die Fraktionen interkommunal und innerhalb der Stadt interfraktionell zusammenbringen, um den Austausch zwischen den Fraktionen bei regionalrelevanten Themen zu verbessern. Die Sprecher sind erste Ansprechpartner für Verwaltung und Fraktionen sowie Informanten für die Fraktionen. Es ist vorgesehen, dass sich die Regionalpolitischen Sprecher zweimal im Jahr treffen.  

Radwegeplanung im RegioNetzWerk

Die Mitglieder des RegioNetzWerks stehen vor verschiedenen Herausforderungen. Siedlungsentwicklung, Schienenverkehr und die regionale Nahmobilität müssen – für langfristigen Erfolg – in einer kooperativen Zusammenarbeit der Akteure betreut werden. Das Zukunftskonzept des RegioNetzWerks stellt hierbei den Rahmen und die Vision dieser Zusammenarbeit dar. Die Verkehrsprojekte zur Förderung der regionalen Nahmobilität konzentrieren sich auf die Weiterentwicklung der Radverbindung Duisburg – Krefeld (unter Einbeziehung der „Krefelder Promenade“) und eine potenzielle Radschnellverbindung zwischen Düsseldorf, ggf. Ratingen und Duisburg. Für die Verbindung Düsseldorf über Meerbusch bis Krefeld war bisher kein Radweg vorgesehen. Das Arbeitsprogramm des RegioNetzWerks wurde im vergangenen Jahr diesbezüglich ergänzt.

Der Unterarbeitskreis Radwege trifft sich seitdem in regelmäßigen Abständen, um schnelle und möglichst konfliktfreie Radverbindungen zwischen den Städten zu identifizieren. Hierbei werden die bestehenden Radverkehrsverbindungen und Radverkehrs-Konzepte der Städte berücksichtigt. Besondere Gewichtung erhalten eine vom Kfz-Verkehr separate Führung sowie die Nähe zu Siedlungsentwicklungen. Von diesen regionalen „Achsen“ ausgehend kann eine gezielte Weiterentwicklung der kommunalen Radverkehrsnetze erfolgen. Der Vorteil der interkommunalen Zusammenarbeit ergibt sich bei der Koordinierung von Anschlusspunkten, bei denen ein Radweg beim Übergang zwischen zwei Stadtgebieten weiterhin gut erkenn- und nutzbar bleibt.

Machbarkeitsstudie K-Bahn

Das starke Bevölkerungswachstum und die großen Pendlerströme sind Zeichen einer prosperierenden und attraktiven Region, bringen jedoch die technische Infrastruktur an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Untersuchung der Potenziale von effizienten Transportmitteln wie Straßenbahnen ist daher ein Leitprojekt in dem gemeinsamen Zukunftskonzept. Diese Potenzialanalyse ist unter Beteiligung der Städte Düsseldorf, Krefeld und Meerbusch sowie der Rheinbahn AG im vergangenen halben Jahr erfolgt und steht jetzt kurz vor der Aufstellung des Abschlussberichts. Die Erkenntnisse der Untersuchung werden der Politik dargelegt.

Machbarkeitsstudie Ratinger Weststrecke

Seit Jahren gibt es in der Region Bestrebungen, den Schienenpersonennahverkehr zwischen Duisburg Hbf und Düsseldorf Hbf über Ratingen-West (Ratinger Weststrecke) zu reaktivieren. Ziel ist es, die Siedlungsentwicklung entlang der Strecke und Mobilität integriert zu betrachten und intelligent miteinander zu verknüpfen. Hierfür haben sich der Kreis Mettmann, die Städte Duisburg, Düsseldorf und Ratingen sowie der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zusammengeschlossen, um als Kooperationspartner bei der Vorbereitung, Vergabe, Erstellung und Finanzierung der Machbarkeitsstudie „Ratinger Weststrecke“ zusammenzuarbeiten. Weitere Schlüsselakteure wie die Bahnflächenentwicklungsgesellschaft (BEG NRW) sowie die DB Netz AG sind in die Gespräche eingebunden. Im Mittelpunkt der Studie steht die Erstellung einer vereinfachten Kosten-Nutzen-Untersuchung von erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen. Die Studie soll Grundlage für die Weiterführung und Umsetzung des Vorhabens sowie die Feststellung der Förderfähigkeit sein. Damit die Ratinger Weststrecke in das Förderprogramm des Landes aufgenommen werden kann, muss eine standardisierte Bewertung durchgeführt werden. Erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden Mitte 2019 erwartet.

Newsletter 09/2018

Aktuelles vom Regionetzwerk

Machbarkeitsstudie Ratinger Weststrecke

Das Projekt „Ratinger Weststrecke“ ist in Bewegung: Alle beteiligten Partner, Duisburg, Düsseldorf und Ratingen, der Kreis Mettmann sowie der VRR, haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, in der das weitere Procedere und Regelungen festgelegt sind. Seit Jahren gibt es Bestrebungen, die Strecke zwischen Duisburg Hbf und Düsseldorf Hbf im Streckenabschnitt Duisburg-Wedau – Düsseldorf-Rath für den Schienenpersonennahverkehr zu reaktivieren. Damit die Ratinger Weststrecke in den ÖPNV-Bedarfsplan aufgenommen werden kann, muss eine sogenannte Standardisierte Bewertung durchgeführt werden. Die Machbarkeitsstudie „Ratinger Weststrecke“ wird vom VRR als Projektkoordinator zurzeit vergeben. Sie schafft eine neutrale Grundlage für die weiteren Planungsschritte.

Interkommunales Mobilitätskonzept K-Bahn

Die Städte Düsseldorf, Krefeld und Meerbusch beauftragen gemeinsam das Interkommunale Mobilitätskonzept K-Bahn. Sie prüfen, welche Auswirkungen von neuen Siedlungsentwicklungen entlang der „K-Bahn“ zwischen Düsseldorf, Meerbusch und Krefeld auf die Verkehrsträger des Umweltverbunds ausgehen und welche Anpassungsstrategien erforderlich sind. Das interkommunale Mobilitätskonzept wird die Möglichkeiten prüfen, wie das Angebot der U-Bahn-Linien U 70, U 74 und U 76 ausgeweitet werden kann, um auch für neue Zielgruppen dauerhaft attraktiv zu sein.

www . regionetzwerk . net

Aktuell arbeitet das Team RegioNetzWerk an einer Online-Präsenz des RegioNetzWerks. Mit der Inter-netseite werden sowohl die Netzwerkpartner als auch die aktuellen Projekte vorgestellt. Wenn die letzten digitalen Baustellen abgearbeitet sind, errei-chen Sie die Seite unter www.regionetzwerk.net. Wir hoffen, Ihnen bereits zur 3. RegioKonferenz berichten zu können, dass der Zugang freigeschaltet ist.

Regionaler Netzwerker

Zur Koordinierung und Organisation des RegioNetzWerks und seinen Aktivitäten wird ein Regionaler Netzwerker eingestellt. Das Stellenprofil ist erarbeitet. Aktuell laufen die Vorbereitungen zur Ausschreibung der Stelle.

Zielvereinbarungen mit dem Land NRW angestrebt

Bei einem interministeriellen Besuch der Beigeordneten im Städtebau- und Verkehrsministerium NRW haben die Vertreter von Land und Netzwerk gemeinsam die Ziele der integrierten Siedlungs- und Mobilitätsentwicklung erörtert. Vereinbart wurde, nun an einer gemeinsamen Zielvereinbarung zu arbeiten.

Beigeordnetenkonferenz

Die gute Zusammenarbeit in dem jungen Netzwerk zeigte sich erneut auf der BeigeordnetenKonferenz im Juni 2018. Gemeinsam mit wichtigen Projektpartnern wurden die Kooperationsvereinbarungen zu den oben genannten Projekten unterzeichnet. In kooperativer Stimmung wurden die Weichen auch für weitere Projekte und Arbeitsschritte des RegioNetzWerks gestellt.

Michael Assenmacher (Meerbusch), Carsten Tum (Duisburg), Cornelia Zuschke (Düsseldorf), Martin M. Richter (Kreis Mettmann), Jochen Kral (Ratingen), Martin Husmann (VRR), Martin Linne (Krefeld)

Der Newsletter zum Download: RegioNetzWerk_Newsletter_05.pdf

Interkommunales Mobilitätskonzept

Die Städte Düsseldorf, Krefeld und Meerbusch beraten gerade die Vergabe eines Interkommunalen Mobilitätskonzepts Nahverkehr, zur Optimierung des bestehenden und zukünftigen öffentlichen Personennahverkehrs. Das interkommunale Mobilitätskonzept soll die Möglichkeiten austarieren, wie die bestehenden U-Bahn Linien U70, U74, U76 und die zu erwartende U81 (Rheinquerung), so aufeinander abgestimmt und entwickelt werden können, dass ein möglichst attraktives und gut genutztes Angebot für die Menschen entsteht.

Termine

14. November 2017

Hier fand die zweite große RegioKonferenz statt. Die Ergebnisse finden Sie hier RegioNetzWerk_Newsletter_04.pdf.

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